

Die Neunkirchnerhütte liegt auf 1525 m Seehöhe im Eselsbachtal. Wir verbrachten bzw. verbringen
immer wieder schöne und lustige Wochen in und um „unsere“ Hütte.
In den nächsten Jahren kehrten wir immer wieder gern dorthin zurück.
Die umliegenden Gipfel (Hochstubofen, Rettelkirchspitze, Schoberspitze, Talkenschrein ...) wurden
von uns des Öfteren besucht. Ein Höhepunkt der ersten Jahre war sicherlich die Tour auf den Greim
im Jahre 1987. Diese Tour war die einzige, bei der die Gruppe eine Nacht in Zelten am Funkelboden
verbrachte.





Wie schon erwähnt, ist ein Bach neben dem Quartier und den Bergen sicherlich das Wichtigste
auf einer Lagerwoche. Nicht immer zur Freude der Grundbesitzer bauen die Kinder riesige
Staudämme und überfluten damit die ganze Umgebung der Hütte.
Ein weiteres Highlight auf jedem Lager sind die obligatorischen Abschlussabende. Die Kinder gestalten den Großteil dieser Abende selbst. Sie bringen kurze Theaterstücke oder Lieder zum Besten. Manchmal entdeckt man unter den Kindern auch wirkliche „Schauspieltalente“.


Auch im nächsten Jahr auf der Neunkirchnerhütte blieb uns das regnerische und kalte Wetter treu.
So mussten wir bei unseren kurzen Ausflügen schon fast nach schneefreien Flecken zum Rasten suchen.
Dafür wurde die Gruppe in den folgenden zwei Jahren wieder mit schönem und warmem Wetter beglückt. Und so kam sogar die Badehose zum Einsatz. Mutige stürzten sich in die wahrlich erfrischenden Fluten des Funkelsees.


Vom Wetter her betrachtet war diese Woche ganz und gar nicht gut. Wir konnten eigentlich nur
"spazieren gehen" mit den Kindern. Am Mittwoch schafften wir eine Runde um den Plannerkessel.
Es war bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Sonst war es sehr kalt und windig, manchmal
schneite es sogar. Die Woche verging trotzdem sehr schnell. Dafür sorgten schon unsere
Betreuer mit ihrem Hüttenprogramm. Die Plannerhütte ist eine bewirtschaftete Hütte. Wir wurden
sehr gut versorgt und waren auch gut untergebracht.
Nur die Duschen in der Hütte waren den Kindern schon zu luxuriös.
„Das war ja schon fast ein Hotel!“
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller teilnehmenden Kinder (was ich schließlich ja auch
einmal war) und im Namen aller Betreuer bei meinen Eltern (Vinzenz und Theresia Pressnitz) bedanken.
Ich denke, mit ihrem Engagement und ihrem Einsatz für die Kinder und Jugendlichen haben sie allen
Teilnehmern wunderschöne Stunden, Tage und Wochen in der Natur und in der Gruppe ermöglicht.
Ich hatte und habe nie das Gefühl, dass es für meine Eltern ein Opfern der eigenen Freizeit ist.
Sie machen das gerne und mit vollem Einsatz.
Als Begleiter möchte ich mich bedanken, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, an solchen
Wochen teilnehmen zu können.
Aber man darf an dieser Stelle auch die anderen freiwilligen Helfer und Unterstützer des Kinderlagers nicht vergessen. Ohne sie wäre dieses Lager nicht durchführbar.
DANKE FÜR EUREN EINSATZ
ASTNER Horst und Jürgen, BRAUCHART Erich, FIALA Marietta, KRAMPL Helga, LEITINGER Sigrid, PRESSNITZ Angelika, Christine, Georg, Richard und Stefan, REITBICHLER Elisabeth, RINDLER Alfred und Maria, STELZL Ulli